Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz des Fördervereins Grünes Klassenzimmer Grevenbroich 2003 e.V. und des

Umweltzentrums am Schneckenhaus in Grevenbroich

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Im Bend 10

41515 Grevenbroich

Tel. 02181/9199 oder 0172/2913581

Mail: schneckenhaus-grevenbroich@web.de

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Unsere Öffnungszeiten sind wochentags von 7.30 bis 18:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 11.00 bis 18:00 Uhr!

 

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über die Tätigkeiten und Angebote des Umweltzentrums, über unsere Arbeit im Förderverein Grünes Klassenzimmer Grevenbroich 2003 e.V. und auch über Neuigkeiten oder Wissenswertes im Naturschutz informieren.

Aktuelles finden Sie untenstehend...

Frohe Weihnachten!

23.12.2013 16:59 von Norbert Wolf

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Ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2014 wünschen wir allen Mitarbeitern, Freunden und Gönnern des Umweltzentrums am Schneckenhaus Grevenbroich. Bleiben Sie uns gewogen! 

Rücktritt des Fördervereinsvorstands

21.12.2013 16:18 von Norbert Wolf

Leider ist auf grund der Querelen mit dem Kreisveterinäramt unser Gründungsvorstand Paul Freitag und Klaudia Haufs nach 10 Jahren Vorstandstätigkeit unter ständiger Hilfsbereitschaft als erster bzw. zweite Vorsitzende zurückgetreten! Wir finden dies sehr schade, möchten allerdings auf diesem Wege ein großes "Dankeschön" an beide richten für ihr engagiertes Eintreten für die Idee des Grünen Klassenzimmers und vor allem den Schutz und die Pflege heimischer Natur und die Wildtiere!

 

Klaudia und Paul haben darum gebeten, die folgenden Worte zu ihrem Rücktritt zu veröffentlichen:

 

Schneckenhaus Lagebericht und Konsequenzen                 18.Dezember 2013

 

Liebe Freunde des Schneckenhauses,

 

nach fast einem halben Jahr Querelen ist es an der Zeit, unsere persönliche Einschätzung der Lage abzugeben und Konsequenzen zu ziehen.

Die Stadt Grevenbroich unternimmt zur Zeit  sehr viel, um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen, damit das Schneckenhaus als Natur- und Bildungseinrichtung erhalten bleibt. Dies erkennen wir sehr an.

Zwischenzeitlich hat auch die erste Begutachtung durch den Rhein Kreis Neuss stattgefunden. Die uns  hieraus überlieferten mündlichen Ergebnisse sind aber erschreckend.( hier ist anzumerken, dass es schon seltsam ist, dass uns alles nur mündlich zugetragen wird, wenn überhaupt und nichts Schriftliches zur Information vorliegt) Es wurde zwar seitens des Kreises viel Positives über den Fortschritt der baulichen Maßnahmen am Schneckenhaus gesagt, aber leider scheint der Kreis bei folgenden Auflagen zu bleiben:

Über das seit mehr als drei Monaten vorliegenden Konzept kann noch nicht entschieden werden. Da gäbe es noch Probleme

Da fragen wir uns wo da der angekündigte gute Wille zur Zusammenarbeit ist. Hier wird die Sache doch ausgesessen.  Die Stadt hatte nicht so viel Zeit, ein Konzept zu erstellen. Was hat der Kreis denn bislang daran getan? Da nützt es nichts, wenn die Stadt sich bemüht und der Kreis bremst.

Keine Aufnahme von Hasen und Igeln- hierüber wird erst im Dezember entschieden. ( Bis heute ist uns  aber nichts Neues bekannt )

Fakt ist, die Igel brauchen jetzt Hilfe und nicht, wenn es zu spät ist. Wir hätten zu mindestens erwartet, dass man hier  eine provisorische Lösung im Sinne des Tierschutzes findet.

Keine Aufnahme von Rotwild und Schweinen.

Was das Rotwild angeht, können wir immer noch keine Rechtsgrundlage für dieses Verbot erkennen. Es ist nicht so, dass die Aufnahme von Rotwild nun besonders angestrebt wird, aber es gibt auch keinen Grund, diesen Tieren nicht zu helfen, wenn es dann nötig wäre. Auch das Rotwild zählt zu unseren heimischen Wildtieren und es gibt keinen erkennbaren Grund oder ein Gesetz, welches eine entsprechende Hilfe verbietet. Insofern ist diese Auflage unrechtmäßig.

Hinsichtlich der Schweine können wir  die große Seuchengefahr leider nicht erkennen. Wir haben diesbezüglich eine  Auskunft der Klinik für Klauentiere in Hannover eingeholt. Hiernach ist es wenig wahrscheinlich- wenn auch nicht unmöglich-, dass von den Wildschweinfrischlingen aus dem engeren Umkreis der Wildtierauffangstation eine derartige erhöhte Gefahr ausgeht. Insofern deckt sich dies mit unseren Erkenntnissen. Die Einstufung als besonders gefährdeter Betrieb erfolgte übrigens nur seitens des hiesigen Veterinäramtes und das auch erst nach dem Streit über das Einschläfern eines Frischlinges. Leider ist das Veterinäramt auch nicht besonders hilfsbereit bei der Auskunft, welche konkreten seuchenrechtlichen Voraussetzungen wir schaffen sollten, um das Gehege nutzen zu können.

Nur Aufnahme von Tieren aus dem Rhein-Kreis Neuss

Auch hierfür gibt es keine Rechtsgrundlagen. Uns ist unverständlich warum diese Auflagen akzeptiert werden. Warum werden diese Rechte freiwillig aufgegeben? Hiermit werden Weichen gestellt. Wenn dies nun akzeptiert wird, kann man hier später schwerlich von abweichen. Nur ein Beispiel, warum dies dem Tierschutzgedanken widerspricht: Gesetzt den Fall, wir haben ein Rehkitz zur Aufzucht. Nun sollen die Tiere nicht in Einzelhaltung aufwachsen. Dies ist ansonsten immer aus tierschutzrechtlichen Gründen eine erste Forderung des Veterinäramtes. Nun erfahren wir, dass im Nachbarkreis oder in Mettmann ein anderes Rehkitz alleine ist. Das dürfen wir aber nicht nehmen, weil es nicht aus dem Rhein Kreis ist, wobei Wildtiere nun mal keinen Personalausweis haben und somit nie eindeutig dem einen oder anderen Kreis zugeordnet werden. Dem pauschalen Argument des Veterinäramtes – keine Fahrten den Tieren zumuten – kann man leider nicht folgen, es geht hier um die Frage des Abwägens und dass muss in jedem Einzelfall von uns aus erfolgen. Eine Entmündigung durch das Veterinäramt lehnen wir aus tierschutzrechtlichen Gründen ab. In diesem Zusammenhang ist auch anzumerken, dass die sonst immer so geforderte Zusammenarbeit mit anderen Stationen, die hier ja auch mal dazu führen könnte, dass wir ein Tier woanders hin abgeben, von vorne herein ausgeschlossen wird. Darüber hinaus kann man  je nach Zeit und Verkehrslage vom Nachbarkreis schneller und unproblematischer zum Schneckenhaus reisen als von bestimmten  äußeren Ecken  des Kreises zum Schneckenhaus. Eine generelle pauschale Regel entspricht auch nicht dem Gebot der Verhältnismäßigkeit. Sie macht nicht in allen oder in  der Mehrzahl der Fälle Sinn und ist  deshalb nicht rechtmäßig.

Vorgabe bestimmter Tierärzte für die Greifvögel

Bislang haben wir  2 Kliniken bevorzugt hinzugezogen, die für uns kostenlos arbeiten und wohl ein gutes Renommee für Greifvögel haben: Die Tierklinik in Mayen und die Lesia Klinik in Düsseldorf- welche wohl eine absolute Kapazität auf diesem Gebiet ist- beide arbeiten kostenlos für uns und die Lesia Klinik hat noch den Vorteil, dass unsere Falknerin direkt gegenüber arbeitet und somit für uns auch  den Transport und die  Behandlung abstimmt. Nun wird nur noch die Klinik Pieper in Leverkusen durch das Veterinäramt vorgegeben, die natürlich nicht zu diesen Konditionen für uns arbeitet, ansonsten sei einzuschläfern. Kosten seien egal, weil diese die beste Tierklinik sei. Zum einen fragen wir uns, was hier mit dem Fahrtstress für die Tiere ist, besteht der hier nicht mehr? Der Förderverein trägt bislang die Kosten für die Tierärzte. Seitens des Kreises wird hier kein Beitrag aus Mitteln der Jagdabgabe geleistet, obwohl hier eigentlich eine Verpflichtung zu bestände. Umso erstaunlicher sind  dann die Vorgaben, die unmittelbar den Förderverein treffen. Manche Tierärzte arbeiten umsonst für uns, weil sie unsere Arbeit unterstützen wollen. Manche sind in der näheren Umgebung. Wenn wir zur Zeit mit den von uns gewählten Tierärzten, die wir natürlich auch nach bestem Gewissen aber auch unter Abwägung der Verhältnismäßigkeit wählen, arbeiten und wir mehr Tieren helfen können, warum sollen wir dann den teuren Tierarzt – ohne solche Abwägung – nehmen und können dann nur wenigen Greifvögeln helfen. Der Rest Geld geht dann fürs Einschläfern drauf. Die teurere Behandlung in der einen Tierklinik in allen Fällen ( wir wollen gar nicht ausschließen, dass man unter Umständen auch diese Klinik wählt, aber darum geht es ja nicht) können wir als Förderverein einfach nicht leisten. Wir möchten in diesem Zusammenhang anmerken, dass wir auch nicht privat versichert sind und uns auch nicht immer die besten Ärzte leisten können. Die Tierärzte, die bisher für uns tätig waren, sind alle von der Kammer zugelassen und haben sich immer bemüht, unsere Tiere nach bestem Gewissen zu behandeln. Auch Tierärzte machen Fehler- die Einschläferung bei dem Frischling Mitte des Jahres durch das Veterinäramt wegen Verdachts auf Meningitis hat sich durch die Obduktion auch nicht bestätigt und war wohl- im Nachhinein- etwas voreilig und könnte deshalb auch als falsch beurteilt werden. Die von uns hingegen konsultierten Tierärzte, deren Qualifikation hier in Frage gestellt wurde, hatten dies offensichtlich besser beurteilt.

Insgesamt sind wir sehr befremdet über den Ablauf. Die Stadt tut wirklich alles, um alle Voraussetzungen für eine gute Wildtierstation zu schaffen. Der Kreis Neuss beteuert nach außen ständig seine Bereitschaft und seinen guten Willen, leider kommt in der Umsetzung nicht mehr soviel an und die Auflagen bleiben nahezu alle erhalten. Lediglich bezgl. der Füchse und Tierpflegekräfte wurde eingelenkt, aber diese Forderungen hier waren ja auch in keinster Weise rechtmäßig. Alle anderen Forderungen bleiben unverändert und scheinen unseres Erachtens nur das eine Ziel zu haben, die Arbeit am Schneckenhaus deutlich einzugrenzen. Wir haben nichts gegen eine Kontrolle- die ist sogar absolut notwendig. Es kann aber nicht angehen, dass dies in Bevormundung übergeht. Offensichtlich hat das Veterinäramt kein Vertrauen in die fachliche Qualität und das Beurteilungsvermögen der Mitarbeiter und der hinzugezogenen zugelassenen Tierärzte. Im Falle der Tierarztqualifikation sollte dies nicht über die Finanzen des Fördervereins geregelt werden, sondern dann sollte das Veterinäramt im Rahmen seiner Zuständigkeit rechtlich dafür vorgesehene Wege beschreiten.

Da die Stadt diese Auflagen alle so hinnimmt, obwohl es keine gesetzlichen Grundlagen für diese Einschränkungen in der tierschutzrechtlichen Arbeit gibt, können wir nicht mehr guten Gewissens unsere Arbeit im Vorstand des Fördervereins fortsetzen. Wir fühlen uns  durch diese Auflagen in der Wahrnehmung der übernommenen Aufgabe behindert und können den in der Satzung festgeschriebenen Vereinszwecken nicht mehr ausreichend nachkommen.

Wir haben deshalb zum 31.12.2013 unseren Vorsitz niedergelegt.

 

Klaudia Haufs und Paul Freitag

Wildtierkalender 2014

15.12.2013 20:10 von Norbert Wolf

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Schon fast traditionell erstellen wir zum Jahresende einen Wildtierkalender mit Abbildungen einiger bei uns gepflegter Wildtiere. Nach heftigen Querelen mit der beauftragten Druckerei mussten wir unseren Wildtierkalender in diesem Jahr bei einem anderen Unternehmen in Auftrag geben, leider allerdings mit entsprechendem Zeitverzug. Pünktlich zu unserem Adventsfest am letzten Samstag ist er jetzt allerdings fertig gestellt worden und zum Preis von 10,- € im Schneckenhaus erhältlich. Schön ist er geworden! 

Bitte nicht vergessen!

13.12.2013 06:07 von Norbert Wolf

Adventsfest und Jahresausklang am 14.12.13

Besuchen Sie uns am Samstag, den14.12.2013, 11.00 - 17.00 Uhr!
Wir möchten uns in der Vorweihnachtszeit bei allen Freunden und Gönnern gerne bedanken und mit Ihnen gemeinsam einen kleinen Jahresabschluss begehen. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie uns in der Wildtierstation im Umweltzentrum am Schneckenhaus besuchen. Es gibt einige Neuigkeiten, so sind unsere neuen Großgehege in der Erweiterungsfläche fertiggestellt und können besichtigt werden.

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Ebenfalls besuchen wird uns an diesem Tag Michael Naseband, bekannt als Kommissar aus der Krimiserie „Kommissare im Einsatz“ bei Sat1. Michael ist ein großer Tierfreund und steht zum Plausch oder auch das eine oder andere Autogramm ab ca. 13.00 Uhr zur Verfügung.

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Auch Adler und Uhu der Falknerei Pierre Schmidt werden dann wieder bei uns zu Gast sein, um mit imposanten Flugvorführungen zu erfreuen. Natürlich freuen wir uns auch über den Kontakt mit unseren Besuchern und Freunden bei einem Glas Glühwein, einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen oder unseren selbst gebackenen Waffeln.

Suchen Sie noch ein originelles Weihnachtsgeschenk?

10.12.2013 19:30 von Norbert Wolf

Dann verschenken Sie doch an tierliebe Menschen eine Patenschaft für in Not geratene Wildtiere, die in unserer Station gepflegt und auf die Auswilderung vorbereitet werden. Sie erhalten mit dieser Patenschaft eine Urkunde als Nachweis und erfahren als erster alle Neuigkeiten über z.B. den Fortgang seines Gesundheitszustandes und die Vorbereitungen zur Auswilderung. Eine Jahrespatenschaft z.B. für einen Uhu kostet 100,-€, für einen Wanderfalken 80,- €. Die Geldmittel werden für Futter und eventuelle veterinärmedizinische Behandlungen verwendet.

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Auch unsere Greifvogelkunde eignet sich als Überraschungsgeschenk, für 30,- € erhalten Sie einen Gutschein für eine ca. 1,5-stündige Veranstaltung, zu der auch Freunde des Beschenkten eingeladen werden können. Im Rahmen der Greifvogelkunde werden die bei uns gepflegten Greifvögel und Eulen versorgt und Informationen über die verschiedenen Arten vermittelt. Im Anschluss erläutert unsere Falknerin Susanne Beyer die Falknerei und die Beizjagd, wenn gewünscht kann auch durch die Teilnehmer ein Vogel auf dem Falknerhandschuh geführt werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen beschränkt!
Bei Interesse, bitte schreiben, mailen oder anrufen!

 

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