Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz des Fördervereins Grünes Klassenzimmer Grevenbroich 2003 e.V. und des
Umweltzentrums am Schneckenhaus in Grevenbroich
Im Bend 10
41515 Grevenbroich
Tel. 02181/9199 oder 0172/2913581
Mail: schneckenhaus-grevenbroich@web.de
Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über die Tätigkeiten und Angebote des Umweltzentrums, über unsere Arbeit im Förderverein Grünes Klassenzimmer Grevenbroich 2003 e.V. und auch über Neuigkeiten oder Wissenswertes im Naturschutz informieren.
Aktuelles finden Sie untenstehend...
Ente im Schlafzimmer!?
30.04.2013 14:49 von Norbert Wolf
Am Sonntagmorgen erreichte uns ein Anruf aus Neurath: "Bei uns ist eine Ente im Schlafzimmer!" Die "Ente" wurde eingefangen und an uns übergeben, allerdings handelte es sich um eine Rostgans oder auch Kasarka genannt.
Rostgans aus dem Schlafzimmer
Wie für die Rostgänse charakteristisch weisen sie sowohl Merkmale gründelnder Enten der Seichtwasserzone als auch Merkmale äsender Gänse angrenzender Weideflächen auf.
Rostgänse sind ursprünglich in den innerasiatischen Steppen und Halbwüsten beheimatet, in Europa werden sie zu den Neozoen oder Neubürgern unserer Vogelwelt gezählt. Bereits an vielen Orten gibt es wildlebende Populationen, die alle ihren Ursprung in Gefangenschaftsflüchtlingen haben dürften.
Der Vogel wurde wenige Tage vorher bereits am Neurather See gemeinsam mit seinem Partner beobachtet, so dass er nach einem kurzen Gesundheitscheck dort wieder freigelassen wurde.
Achtung-Junge Wilde
29.04.2013 09:13 von Norbert Wolf
Teilweise etwas später als in den Vorjahren ist jetzt die Zeit der jungen Wildtiere.
Jungkaninchen, der komplette Wurf wurde beim Entfernen eines Sandkastens ausgegraben
Wir bitten darum, gerade in dieser Zeit verstärkt Rücksicht auf junge Eichhörnchen, Marder, Wildkaninchen o.ä. zu nehmen. Bitte achten Sie bei bei Baumarbeiten oder Rückschnitt auf Eichhörnchenkobel, diese können sich auch in verlassenen Elsternestern befinden.
Eichhörnchen-Jungtier: Flaschenaufzucht wegen eine Baumfällung
Sorgen Sie auch für eine Abdeckung der Regentonne, gerade unerfahrene Jungtiere können hier leicht hineinstürzen und ertrinken.
Jungmarder, das Muttertier wurde überfahren
Bauarbeiten am Dach oder auch in Gartenhäuschen fördern oft Jungmarder zutage, meist kommen die scheuen Alttiere nicht zurück.
Kleine Helfer, große Helfer, tierische Helfer
22.04.2013 07:46 von Norbert Wolf
In den letzten Tagen konnten wir uns über vielfältige Unterstützung freuen. Die Grevenbroicher Schülerin Tina Raschke initiierte eine Haussammlung in ihrer Wohnumgebung und überbrachte uns das Geld zur Pflege unserer Wildtiere in einem liebevoll gestalteten Briefkuvert.
Tina Raschke mit ihrem kunstvoll gestalteten Spendenumschlag
Vielen Dank, liebe Tina!
Jörg Schorn, der vor rund 20 Jahren Zivildienst im Fachdienst Umwelt bei der Stadt Grevenbroich ableistete, stattete uns in der letzten Zeit wiederholt Besuche ab und freute sich sehr über die Entwicklungen an seiner alten Wirkungsstätte. Er arbeitet in einem Essener EDV-Consulting Unternehmen und bedachte uns bereits seit den Wintermonaten mit Geld- und Sachspenden in erheblichem Umfang.
Ralf Dietrich (links) und Jörg Schorn bei der Übergabe einer weiteren Sachspende
Auch Dir einen ganz herzlichen Dank für Dein Engagement für unser Grünes Klassenzimmer und die Wildtierstation, lieber Jörg!
Die Montagsgruppe der Hundeschule Janssen war vor einigen Tagen bei uns zu Gast und informierte sich über unsere Arbeit mit verletzten Greifvögeln und Eulen.
Die Hunde der "Montagsgruppe"
Spontan erklärten sie sich bereit, eine Jahrespatenschaft für das Uhu-Weibchen Jane - die aus dem Stacheldraht - zu übernehmen und übergaben uns einen schönen Zuschuss für den Neubau unseres Uhu-Geheges.
Auch Ihnen unseren ganz herzlichen Dank, jeder gespendete Betrag hilft uns weiter!
Schleiereulen
20.04.2013 18:48 von Norbert Wolf
Nachdem der lange und recht kalte Winter letztendlich doch dem Frühjahr Platz machte, wollten wir vor ca. 3 Wochen die bei uns überwinternden Schleiereulen freilassen. Die Vögel wurden unterernährt während der Wintermonate zu uns gebracht und waren jetzt wieder in guter Kondition. Verwundert stellten wir fest, dass die Eulen ihre Voliere zwar verließen, aber kurzfristig immer wieder einflogen. Bei einer Kontrolle des Tagesschlafplatzes wurde auf einer Strohunterlage ein Gelege mit zunächst 3 Eiern gefunden, das die Vögel natürlich nicht verlassen wollten.
Mittlerweile ist das Gelege auf 7 Eier angewachsen. Durch unsere Infrarot-Überwachungskameras sind wir in der Lage, das Geschehen am Brutplatz intensiv -und störungsfrei für die Vögel- zu beobachten und zu dokumentieren.
So konnten wir feststellen, dass die Eulen sich trotz des bereits vorhandenen, recht großen Geleges noch mehrmals täglich paaren. Die nächsten Wochen werden recht interessant werden, so dass wir auch hier weiter über den Fortgang der Brut informieren werden.
Komitee gegen den Vogelmord
20.04.2013 18:32 von Norbert Wolf



